Wenn die Autobatterie den Geist aufgibt … Dies hilft dem Fahrer weiter!

Der Winter ist im vollem Gange und viele Autofahrer stehen in dieser kalten Jahreszeit vor dem Problem mit der leeren Autobatterie. Es ist eine Problematik, die einer Menge an Leuten bekannt vorkommt, denn eine Batterie, die den Geist aufgegeben hat, ist in der jetzigen Kälte durchaus keine Seltenheit. Die Minustemperaturen machen der Batterie ein schweres Leben und daher kommt es oft vor, dass die Batterie des Fahrzeuges zum Streik ansetzt, sobald das Thermometer mal unter 0 Grad rutscht. Je kälter die Außentemperatur, desto geringer die Leistung der Batterie, vor allem wenn das Auto mal eine längere Zeit stehen geblieben ist. Vor allem alte Batterien können unter dem Einbruch der Kälte enorm leiden und schnell den Dienst verweigern. Um nun wieder die Kurve zu bekommen bzw. das Auto zum Starten zu bewegen, sind einige Tricks von Nöten. In diesem Artikel wollen wir auf einige Tipps eingehen, welche in der Lage sind, der toten Batterie wieder Leben einzuhämmern. Wer seinen Führerschein schon etwas länger besitzt, der kennt es noch von früher, dass man sein Auto anschiebt, doch dies kann in der heutigen Zeit bei modernen Autos in der Tat ein fataler Fehler sein. Denn das Anschieben des Autos ist bei modernen Fahrzeugen eine kritische Angeleinheit und kann dafür sorgen, dass ein noch größerer Schaden entsteht. Hierbei kann nämlich unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator des Autos wandern und schon ist ein großer Schaden vorhanden, den man auf jeden Fall verhindern sollte. Stattdessen ist es sinnvoll, die Batterie mit einem Start Hilfe Kabel wieder zum Laufen zu bringen, aber Achtung! Denn auch hier kann man in der Tat Fehler machen.

Die Batterie und das Starter Kabel

Die Schritte bei der Hilfe mit einem Starter Kabel sind nicht jedem Autofahrer klar und aus diesem Grund sollte man sich vor dieser Maßnahme auch erst noch einmal einlesen, denn bei falschem Gebrauch verursacht man eventuell sehr kostspielige Kosten, da man in der Lage ist, die Elektronik zu beschädigen. Der erste Schritt besteht darin, dass man das rote Kabel an den Pluspolen der beiden Fahrzeuge anschließt. Im Anschluss schließt man das schwarze Kabel an den Minuspol von dem Spenderauto an. Als Sicherheitsmaßnahme schließt man das schwarze Kabel bei dem Helferwagen an einem metallischen Teil des Motorblockes an. Nun ist man dazu bereit, den Motor zu starten. Dies funktioniert zu Beginn natürlich nur bei dem Fahrzeug, das noch fahrtüchtig ist. Läuft der Motor, kann man auch versuchen, den Motor des Autos mit der leeren Batterie zu starten. Um der Batterie eine weitere Hilfe zu leisten, kann man das Licht einschalten, um so der Batterie die Chance zu geben, sich wieder aufzuwärmen. Sobald der Motor des Nehmerautos wieder von alleine läuft, kann man die Batterie abklemmen. Beim Abklemmen des Starter Kabel geht man allerdings andersherum vor. Zunächst nimmt man das schwarze Kabel ab und dann folgt das rote Kabel. Hierbei gilt es allerdings Vorsicht walten zu lassen, denn nun sind ja beide Fahrzeuge und damit auch ihre Motoren wieder in Betrieb. Es kann immer mal geschehen, dass eine Batterie den Geist aufgibt, aber es gibt auch einige Dinge, die man als Fahrzeughalter unternehmen kann, um einer leeren Batterie vorzubeugen.

Inspektion, Wartung oder lädt man
die Batterie wieder auf?

Um einer leeren Batterie im Auto zuvorzukommen, sollte man diese regelmäßig prüfen lassen. Dies kann man zum Beispiel in der Werkstatt seines Vertrauens machen lassen. Hier werden unter anderem die Spannung und auch die Stärke des Stroms gemessen. Auf diese Art können die Mechaniker herausfinden, ob die Batterie noch in der Lage ist, die notwendige Leistung zu erbringen. Falls dies nicht der Fall ist, kann die Batterie entweder aufgeladen oder ausgetauscht werden. Alte Batterien sind irgendwann einfach nicht mehr in der Lage, die gewünschten Werte zu liefern und müssen dann einer neuen Batterie weichen. Man kann selbst auch einiges tun. So ist es sinnvoll, die Oberfläche der Batterie immer sauber und trocken zu halten, damit hier eine gewisse Pflege des Autoteils stattfindet. Es empfiehlt sich, dass man für die Wartung immer eine Werkstatt aufsucht und diese Maßnahme jemanden überlässt, der Ahnung von der Funktionsweise einer Autobatterie hat. In der Werkstatt kann man auch versuchen, ältere Batterien aufzuladen, wobei dies nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Man muss sich vorstellen, dass eine Autobatterie vor allem bei Kälte sehr zu kämpfen hat. Hier können jedoch einfache Maßnahmen sehr gute Hilfe bieten. So biete es sich an, dass man die Scheinwerfer des Fahrzeuges einschaltet, bevor man dies mit dem Motor tut. Auf diese Art gibt man der Batterie die Chance, ein wenig warm zu werden, bevor man von ihr die volle Leistung erwartet. Doch was kann man tun, wenn die Batterie trotz aller Bemühungen doch nicht mitspielen möchte?

Das Auto zu schieben oder gar nur kurze Strecken zu fahren
sind die falschen Lösungen!

Bei einer fast leeren Batterie gibt es natürlich viele Ansätze zu einer Lösung, aber nicht alle davon sind tatsächlich sinnvoll. Das Auto anzuschieben ist in der heutigen Zeit eine schlechte Maßnahme, denn die modernen Autos reagieren darauf oft allergisch. Es gibt eine Menge Automatikautos, welche auf das Anschieben gar nicht erst anspringen. Andere Autos brauchen viel zu viel Energie zum Starten des Motors, als das ein Anschieben hier helfen würde. Deswegen sollte man diese beiden Maßnahmen nun außen vor lassen und sich anderen Lösungen widmen. Eine gute Pflege der Batterie und eine regelmäßige Kontrolle in einer KFZ-Werkstatt sind hier umso mehr ratsamer. Zum Thema kurze Strecken fahren sei noch gesagt, dass dies auch nicht gerade vorteilhaft ist, wenn man die Batterie lange nutzen möchte. Sie sind natürlich nicht gut für die Umwelt, aber auch der Batterie schmeicheln sie ganz und gar nicht. Der Batterieakku hat auf kurzen Strecken schlichtweg nicht die notwendige Zeit, um sich wieder ganz aufzuladen. Ein häufiger Betrieb im Leerlauf ist auch nicht gut für die Batterie. Deswegen sollte man es im besten Fall vermeiden, zu oft in eine Start und Stopp Situation zu kommen, wo die Batterie in der Tat leiden muss. Man tut der Batterie und sich selbst auch einen großen Gefallen, wenn man sich bewusst für eine lange Lebensdauer des Teils entscheidet, entsprechend fährt und Wartungen vornehmen lässt. Dann ist es möglich, dass man mit einer einzigen Autobatterie weit kommt und auch im Winter nicht in die missliche Lage gerät, dass man im Auto sitzt und der Motor will einfach nicht anspringen.


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