Wer erinnert sich an den Zweiten? Eine Ehrung der F1-Vizeweltmeister

Der erste Mann auf dem Mond, der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika oder das eigene erste Auto? An den Ersten erinnert man sich häufig, doch der undankbare Zweite Platz wird oftmals im Leben vergeben und nur selten geht mit ihm der Ruhm umher. Dies soll sich an dieser Stelle ändern, denn wir geben einigen Persönlichkeiten der Geschichte das Rampenlicht, was ihnen aufgrund ihrer Leistung in der Formel 1 durchaus zugeschrieben werden darf. Der Titel des Weltmeisters wurde zum ersten Mal im Jahre 1950 ausgetragen. Der Argentinier Juan Manuel Fangio verpasste den Titel damals in seinem Alfa Romeo nur knapp. Drei Punkte fehlten ihm letzten Endes, um mit dem Erstplatzierten gleichzuziehen. Ein Jahr danach gelang ihm der Coup und das durchaus nicht zum letzten Male, doch der Zweite und in diesem Artikel viel wichtigere Platz ging an den Italiener Alberto Ascari in einem Ferrari. Doch dann machen wir auch schon einen kleinen Zeitsprung in das Jahr 1961.

Der erste Deutsche wurde Zweiter

Erster zu werden bringt nicht immer Ruhm mit sich. Dieser Artikel ist das beste Beispiel. Denn nun stellen wir vor: Wolfgang von Trips. Der Deutsche wurde 1961 mit 33 Punkten Vizeweltmeister, was nach heutigem Punktesystem natürlich kaum vorstellbar ist. Lange bevor die Finnen die F1 für sich eroberten, machte ein anderer Nordmann die F1 unsicher. Ronnie Peterson belegte im Jahre 1971 mit ebenfalls 33 Punkten den Zweiten Platz der Gesamtwertung. Dies gelang ihm erneut im Jahr 1978. Nun fuhr er aber mit Lotus-Ford auf den Zweiten Platz. 71 war er noch mit einem March-Ford unterwegs gewesen. Nicki Lauda kennen wir heute noch als F1 Experten. Sein erster Weltmeistertitel aus dem Jahr 1975 soll an dieser Stelle jedoch nicht groß beleuchtet werden. Viel interessanter ist doch sein Zweiter Platz aus dem Jahr danach. Mit seinem Ferrari sammelte er 76 ganze 68 Punkte für die WM Wertung.

Prost vs. Senna – Wer gewinnt den ruhmreichen Zweiten Platz?

Ende der 80er Jahre kam es in der Formel 1 zum spannenden Duell zwischen Alain Prost und Ayrton Senna. Beide fuhren zunächst den McLaren Honda. 88 belegte Prost den Zweiten Platz, musste diesen aber 89 an Senna abgeben. 1990 fuhr Prost dann im Ferrari und rang Senna prompt den 2. Platz ab, denn der Brasilianer wurde wie im Jahr danach Weltmeister. Auch deutsche Fahrer waren in der F1 Neuzeit stolze Besitzer der sogenannten Silber Medaille. Zunächst gelang es Heinz Harald Frentzen 1997 den Zweiten Platz zu sichern. Ein Jahr danach wurde es F1 Legende Michel Schuhmacher. Der aktuellste Fall des Vizeweltmeister trifft ebenfalls einen deutschen Fahrer. Es handelt sich hierbei um Sebastian Vettel, der sich mit 317 Punkten in dieser Saison auf den Zweiten Platz fuhr.

Der Zweite ist manchmal in der Tat besser

Das gilt auch für das eigene Auto. Aus diesem Grund verkaufen viele Menschen ihren ersten Wagen, auch wenn sie vielleicht emotional daran hängen. Doch, das erste Auto ist meist ein günstiger Wagen gewesen. Durch dessen Verkauf kann man sich oftmals ein besseres Beförderungsmittel leisten. Bei einem Auto Ankauf ist man in der Lage, seinen ersten Wagen zu verkaufen, denn: Der Zweite schreibt Geschichte!

Mit einer Legende fahren!

Bares ist oftmals Gold wert. Mit dem passenden Kleingeld besteht heute die Möglichkeit, sich einen echten Traum zu erfüllen. Wer schon immer mal mit einem F1 Auto auf die Rennbahn wollte, kann sich diesen Traum gönnen. Mit einem Erlebnis-Portal oder bei Eventveranstaltern ist man in der Lage, an das Steuer eines F1 Autos zu gelangen. Ab geht es auf die Rennstrecke und wenn der Geldbeutel für diesen Traum groß genug ist, kann man sogar im Cockpit eines echten F1 Legendenautos platz nehmen. Was wäre das für ein Tag! Aber immer dran denken: Mindestens einen Fahrer vorlassen, um am Ende der Runde den 2. Platz zu belegen!


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