Ferrari Krise: Wie schlimm ist der Start in die neue Saison wirklich?

Als am 17. März die Formel 1 Saison in Australien mit dem ersten Rennen des Jahres begann, war die Euphorie bei allen Ferrarifans hochmütig. Doch Grund zur Freude gab es wenig. Endergebnis waren Platz 4 und 5. Zu wenig, wenn man die starke Vorbereitung des italienischen Rennstalls betrachtet. Am Ende hatte wieder Mercedes die Nase vorne, auch wenn B-Fahrer Bottas sich vor dem aktuellen Weltmeister Lewis Hamilton platzierte. Bei dem Rennen am vergangenen Wochenende wollte Ferrari alles besser machen und zunächst standen die Zeichen auf Wiedergutmachung.

 

Das Desaster von Bahrain

Beinahe das gesamte Rennen lang dominierten die roten Rennwagen aus dem Stall von Ferrari das Rennen auf dem International Circuit, doch nach einem Fahrfehler von Sebastian Vettel gab dieser seinem großen Rivalen im Mercedes die Trümpfe und musste sich erst nach einem Kampf wieder auf den fünften Platz ranken. Sein Kollege Leclerc machte einen besseren und konstanten Eindruck, doch einige Runden vor Schluss verlor sein Auto an Power. Er wurde immer langsamer und musste die beiden Mercedes Fahrer Lewis Hamilton und dessen Kollegen Bottas vorbei winken. Am Ende reichte es dank eines Safety Cars noch für den dritten Platz. Der Niederländer Max Verstappen war der Pechvogel dieser Situation.

 

Bilanz nach zwei Rennen

Nach zwei gefahrenen Rennen in Australien und Bahrain fällt die Bilanz für Ferrari durchaus mager aus. Zwar war man mit guten Ansätzen auf den Strecken unterwegs, konnte die Erwartungen jedoch keineswegs erfüllen. Wieder machte das Auto Schwächen aus und Sebastian Vettel wirkte wieder einmal zu übermotiviert. Mit einem dritten Platz in zwei Rennen können die Powerpferde aus Italien ihre Erwartungen nicht erfüllen und müssen nun den ganzen Fokus auf das nächste Rennen in knapp zwei Wochen legen.

 

Mehr Ferrari Power in China?

Die Formel 1 Saison geht bereits am 14. April mit dem nächsten Rennen in China weiter. Dort sollte Ferrari um Sebastian Vettel und Leclerc einen massiven Anstieg an Qualität an den Tag legen, um Mercedes gefährlich zu werden. Denn ansonsten könnte auch in dieser Saison ein Silberpfeil am Ende die Nase vorne haben und den Weltmeistertitel holen. Man braucht keinem Formel 1 Fan zu sagen, welcher Fahrer hierfür am ehesten infrage kommt.

 

Saison noch lange

Doch man sollte nicht zu schnell urteilen. Die diesjährige Formel 1 Saison ist mit 21 Rennen sehr lang. Bis zum letzten Rennen am 1. Dezember erhoffen wir uns einen spannenden Titelkampf.


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