Die Helferlein des modernen Straßenverkehrs
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Es kommen immer mehr Helfer in unsere Autos, sie sollen uns mehr Komfort, aber vor allem auch mehr Sicherheit bieten. Verkehrsexperten sind sich einige, die meisten Systeme retten leben. Es kommt aber auch Kritik, die Systeme nehmen uns Verantwortung ab und wiegen uns in vielleicht zu großer Sicherheit.

Insgesamt wird unser Straßenverkehr aber wirklich immer sicherer. In der Schweiz haben sich die Zahl der Unfälle in den letzten 20 Jahren fast halbiert, ein ordentliches Ergebnis. Damit haben zum Teil auf jeden Fall die Hilfssysteme in den modernen Autos zu tun. In den Anfängen kam ABS und neue Bremssysteme, welche das Ausweichen bei Glätte erleichterten. Aber mittlerweile sind wir da schon um einiges weiter, ABS und Airbags sind längst zum Standard geworden. Auch Sicherheitssysteme die vor einigen Jahren nur dem Luxussegment vorbehalten waren, finden jetzt auch ihren Platz in den günstigeren Modellen. Dank des NCAP Crashtest werden die Hersteller gedrängt ihre Autos sicher zu machen. Ansonsten verlieren die sie wichtige Punkte im Test, was die Kaufraten erheblich senken kann. Hier ein kleiner Überblick über die gängigsten Helfer.

Immer in der Spur bleiben – Fahrspurassistenten

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Auto Fahrspurassistenten

Mit Fahrspurassistenten kann im Falle des Sekundenschlafs oft ein Unfall verhindert werden. Das ist eines der besten Systeme, denn einschlafen ist einer der meisten Gründe für Unfälle. Durch bestimmte Töne oder das vibrieren vom Lenkrad soll so auf das unbeabsichtigte wechseln der Spur hingewiesen werden. Mittlerweile existieren auch automatische Helfer, welche bremsen oder kurzzeitig das Lenkrad übernehmen. So bleibt der Wagen dann trotz des Missgeschicks in der Spur.

Automatische Scheinwerfer

Neu ist auch ein System, welches die Scheinwerfer individuell steuert. Die Scheinwerfer erhalten per GPS Informationen über die Straßenverhältnisse. Ob es sich um eine Landstraße, Autobahn oder gar um Kreuzungen handelt, das Scheinwerfer-System nutzt die jeweils dafür vorgesehene beste Lichtgestaltung. Auch kommunizieren die Scheinwerfer mit der Lenkung, so werden Bereiche, die früher beim Abbiegen im Dunkeln lagen nun auch ausgeleuchtet.

Die automatische Bremse

Auch für den oft zu geringen Abstand zwischen den Autos wird technisch geholfen. Systeme messen zum Beispiel per Infrarot die Entfernung zum Wagen vor einem und bremsen wenn nötig etwa ab oder sorgen um Extremfall für eine möglichst geringe Aufprallgeschwindigkeit. Auch unterstützen die Systeme das Bremsverhalten der Fahrer. Wenn ein Fahrer zu wenig abbremst, dann bremst das System automatisch den Wagen stärker ab.

Zustandskontrolle soll helfen

Zustandskontrolle / Verantwortung

Zustandskontrolle / Verantwortung

Ein weiteres System checkt das Verhalten des Fahrers und warnt entsprechend Es berechnet ob das Verhalten des Fahrers nicht mehr logisch oder gar gefährdend ist. Das funktioniert, indem es nach unlogischen Lenkbewegungen oder komischen Augenmustern sucht. In Zukunft planen auch Autohersteller die Kontrolle des Atems vor dem Losfahren zu testen, wobei das natürlich auf viel Unverständnis stößt. Daher ist das in vielen Fällen wahrscheinlich nur ein Gedanke.

Verantwortung übernehmen

Aber auch wenn uns diese vielen Systeme helfen können, die Verantwortung bleibt vorerst beim Fahrer. Zumindest bis Firmen wie Google völlig automatisch laufenden Fahrzeuge entwickelt haben, werden wir uns beim Fahren weiter konzentrieren müssen.


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