Toyota RAV4: Rückruf wegen defekter Sicherheitsgurte
Wer einen Toyota aus der dritten Generation des RAV4 besitzt,

Toyota hat einen Rückruf für den RAV4 gestartet, die Sicherheitsgurte machen Probleme. Betroffene werden von Toyota angeschrieben und gebeten, ihre Fahrzeuge in die Werkstätten zu bringen.

Die schlechten Nachrichten aus dem Hause Toyota reissen nicht ab, wieder gibt es Sicherheitsprobleme, diesmal mit den Sicherheitsgurten. Konkret sind die Sicherheitsgurte auf den hinteren Sitzen bei dem RAV4 betroffen. Alle Modelle der dritten Generation dieses Modells, die im Produktionszeitraum zwischen November 2005 und November 2012 hergestellt wurden, werden nun zurückgerufen. Betroffen sind weltweit etwa 2,9 Millionen Fahrzeuge.

Toyota RAV4: Sicherheitsprobleme mit den Gurten

Auffällig wurde das Problem, weil sich Beschädigungen an den Sicherheitsgurten der Rücksitze häuften. Dies wurde bei Routineuntersuchungen von Unfallwagen entdeckt. Kommt es zu einem aussergewöhnlich starken Frontalaufprall, kann das Gurtband auf den hinteren Sitzen reissen. Der Fehler ist konstruktionsbedingt, denn der Gurt kann mit einer Metallkante des Sitzgestelles in Kontakt kommen und so reissen.

Toyota ruft nun alle betroffenen Fahrzeuge zurück. Die Reparatur in der Vertragswerkstatt dauert etwa 1 Stunde. Toyota baut für die Gurte an der Rückbank jeweils rechts und links eine Schutzabdeckung ein, um das Zerreissen des Gurtbandes an der Metallkante zu verhindern. Zwar ist die Rückrufaktion für Kunden mit keinerlei Kosten verbunden, ein zeitlicher Aufwand entsteht aber dennoch, der in der Regel nicht entschädigt wird.

Betroffene Kunden werden angeschrieben

Wer einen Toyota aus der dritten Generation des RAV4 besitzt, muss sich zunächst um nichts kümmern. Denn der Hersteller hat angegeben, dass die Halter aller betroffenen Fahrzeuge angeschrieben werden. Sie erfahren per Post, wie weiter vorzugehen ist und in welchen Werkstätten das Problem kostenfrei behoben wird.

Kunden sollten der Aufforderung unbedingt nachkommen, denn im Falle eines Unfalles kann es zu Problemen mit der Haftung bzw. Versicherung kommen, wenn die Schutzkappen nicht angebracht wurden.

Tatsächlich ist bisher nicht geklärt, ob der Konstruktionsfehler der Sicherheitsgurte bisher zu Verletzungen oder Todesfällen geführt hat. Der Fehler wurde nach zwei Unfällen in Kanada und den USA aufgedeckt, bei denen es zu einem Verletzten und einem Toten kam.


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