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Betrugsmasche Anzahlung beim Autokauf

Vor der Betrugsmasche „Anzahlung beim Autokauf“ wird immer wieder in den Medien gewarnt. Wenn Fälle im Fernsehen gezeigt werden, in denen Menschen Autos zum Verkauf anbieten, die ihnen gar nicht gehören und sich nach dem Besichtigungstermin mit der Anzahlung aus dem Staub machen, denkt man vielleicht, dass einem sowas nicht passieren könnte. Doch tatsächlich sind Betrüger sehr geschickt darin, den Kaufinteressenten um den Finger zu wickeln und psychologisch so zu manipulieren, dass eine Anzahlung geleistet wird.

Die Betrugsmasche funktioniert folgendermassen:

Der Betrüger gibt sich als Autoverkäufer aus und inseriert im Internet oder in der Zeitung. Meistens ist der Preis sehr verlockend, das Angebot ist oft fast zu schön um wahr zu sein. Kommt es dann zu einem Besichtigungstermin, findet der Kaufinteressent tatsächlich das beschriebene Fahrzeug vor. Der vermeintliche Autoverkäufer hat aber vielleicht nicht einmal die Schlüssel für den Wagen, wobei es natürlich auch vorkommt, dass das Lockauto dem Betrüger tatsächlich gehört. In vielen Fällen handelt es sich aber um Autos von fremden Personen, die zum Beispiel auf einem Parkplatz abgestellt wurden. Der Betrüger erzählt eine plausible Geschichte, warum er leider ausgerechnet heute die Schlüssel nicht dabeihat.

Er setzt den Kaufinteressenten unter Druck, spricht von vielen Interessenten für das angebotene Fahrzeug. Das führt häufig dazu, dass Interessenten bereit sind, eine Anzahlung für das Fahrzeug zu leisten. Der Betrüger meldet sich im Anschluss natürlich nicht mehr und die Anzahlung ist weg.

So schützen Sie sich vor der Betrugsmasche Anzahlung

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Ungereimtheiten im Inserat feststellen. Ist der Kaufpreis realistisch? Können Sie Telefonnummer und Adresse zum Beispiel über Google oder ein Telefonbuch verifizieren?

Spätestens dann, wenn der Verkäufer keinen Schlüssel für das angebotene Fahrzeug hat, sollten Sie wissen, dass es sich wahrscheinlich um einen Betrugsversuch handelt. Leisten Sie keine Anzahlung für ein Auto, dass Sie weder von innen gesehen, noch Probe gefahren haben. Lassen Sie sich Ausweis und Fahrzeugpapiere des Verkäufers zeigen. Anzahlungen sind immer ein Risiko, vor allem im privaten Autohandel. Wenn möglich, sollten Sie auf eine Anzahlung verzichten und erst dann den Kaufbetrag zahlen, wenn der Fahrzeugverkauf offiziell abgewickelt wurde.

Weiterlesen: Betrugsmasche Scheckbetrug
oder zum Anfang: Betrug im Autohandel

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